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Zum bereits vierten Mal, innerhalb eines Monats, wurden wir am Montagnachmittag zu einem Brandeinsatz nach Gmünd gerufen.

Diesmal brach aus bisher unbekannter Ursache im Keller eines Wohnhauses ein Brand aus. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung durch die Landeswarnzentrale rückten wir mit unserem HLF2 und LAST zum Einsatzort aus. Vor Ort bereitete unser Angriffstrupp unter Atemschutz zuerst eine Löschleitung in den Keller vor. Da noch nicht alle Hausbewohner evakuiert waren, blieb die Kellertür jedoch noch verschlossen um eine Verrauchung des Stiegenhauses zu verhindern. Außerdem wurde durch die örtliche Feuerwehr ein Belüftungsgerät in Stellung gebracht und die RWA (Rauch- und Wärmeabzugsanlage) aktiviert. Nachdem alle Bewohner das mehrstöckige Wohnhaus verlassen konnten, führte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Gmünd einen Innenangriff durch - dieser musste jedoch aufgrund der massiven Verrauchung vorerst unterbrochen werden. Unsere Aufgabe war nun das Schützen der Fassade und vorbereiten eines eventuellen Außenangriffs nach dem gewaltsamen Öffnen eines Kellerfensters. Eine durch die Brandhitze geschmolzene Kunststoff-Wasserleitung trug neben dem gezielten Außen- und Innenangriff maßgeblich zum Löscherfolg bei. Durch den Einsatz mehrerer Wärmebildkameras konnte der Brandherd rasch gefunden und bekämpft werden. Nachdem der Brandrauch weitgehend abgezogen war, wurde der Keller von den Feuerwehren Stadt Gmünd und Albrechts mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und gefundene Glutnester abgelöscht. Außerdem entfernten die Trupps den Brandschutt aus den Kellerabteilen.
Nach dem Auffüllen der Atemluftflaschen bestand unsere abschließende Aufgabe in der Bereitstellung eines Atemschutz-Reservetrupps und dem Versorgen des Atemluftfahrzeugs mit Strom. Nach rund drei Stunden konnten wir wieder in unser Feuerwehrhaus einrücken und unsere Einsatzbereitschaft herstellen.

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